Eine Studie, die sich mit dem Thema »Digitalisierung im Raum der Kirchen« und hier insbesondere auch mit der Frage des Einsatzes von künstlicher Intelligenz beschäftigt hatte, brachte u.a. interessante Ergebnisse im Bereich KI hervor.
Für 42 Prozent der befragten Kirchenmitarbeiter und Kirchenmitarbeiterinnen ist der Einsatz von KI in ihrer Organisation »(noch) kein Thema«, 45,7 Prozent der Befragten glauben, dass sie nichts verpassen, wenn sie keine KI einsetzen. Für andere scheint KI jedoch nicht mehr wegzudenken zu sein: 19,5 Prozent der Befragten sagen sogar, dass sie nicht offiziell autorisierte KI-Tools auf ihrer Rechnern nutzen. 18,3 Prozent sagen: »Ich würde die verwendeten KI-Tools auch dann noch verwenden, wenn meine Organisation die Nutzung dieser Tools verbieten würde.«
Das zeigt, dass es immer wichtiger wird, sich eine gute KI-Strategie zu überlegen und vernünftige Awarenessmaßnahmen anzubieten. Nicht nur im kirchlichen Bereich bzw. vermutlich gerade auch im nichtkirchlichen Bereich. Ziel sollte es sein, Schatten-KI zu verhindern – und zwar nicht durch Verbote, sondern durch geprüfte sichere vom Unternehmen freigegebene Tools.
Die Studie findet man hier.

