Rechtsanwaltskanzlei Bock
Werkmeisterstr. 41
47877 Willich

Home  >  News  >  Allgemein

Google: Nach EuGH-Urteil beginnt Google Suchergebnisse nach Antrag zu löschen

8. August 2014

Nachdem der EuGH  in seinem Urteil in der Rechtssache C 131-12 Google Spain SL, Google Inc. / Agencia Española de Protección de Datos, Mario Costeja González entschieden hat, dass Google unter bestimmten Umständen auf Antrag Suchergebnisse zu einer Person löschen muss, reagierte Google nun wie folgt:

Google prüft aktuell die eingegangen Löschanträge und hat auch bereits mit der Löschung von weiterführenden Links aus den Suchergebnissen des Antragstellers begonnen.

Allerdings löscht Google die Suchergebnisse nicht einfach so: An der Stelle des ursprünglichen Links finden Nutzer der Suchmaschine zukünftig folgenden Hinweis: „Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzgesetzes entfernt“. Ob sich alles Betroffenen mit diesem „Ersatz“ zufrieden geben, bleibt abzuwarten. Schließlich legt er für alle anderen Nutzer der Suchmaschine nahe, dass die Person Informationen unbedingt verschweigen und verbergen will.

Aktuell scheint die Verfahrensweise von Google aber weniger Betroffene abzuschrecken. Seit dem EuGH-Urteil sind Google nach Angaben des Handelsblatt Zehntausende Löschanträge ein. Anträge können über ein Online-Formular gestellt werden.

Quellen: Artikel von der beck-aktuell-Redaktion vom 30.06.2014, „Google beginnt mit Löschung von Suchergebnissen„; Artikel vom Handelsblatt vom 26.06.2014, „Nach dem EuGH-Urteil: Google beginnt mit Löschung von Suchergebnissen“

Weitere Artikel

3. Juni 2026

Werbe-Tracking: Deutsche Ermittler kauften Handydaten

Wie bei Heise berichtet wurde, haben zwei deutsche Landeskriminalämter eingeräumt, bei Datenhändler Ortungsdaten Dritter gekauft und für Ermittlungen genutzt zu haben. Das LKA Mecklenburg-Vorpommern bestätigte auf Nachfrage, in geringem Umfang werbebasierte Standortdaten genutzt zu haben, um Verflechtungen und Beteiligungen bei Online-Straftaten und Wirtschaftskriminalität zu analysieren. Die Daten dürften auf Smartphones für Werbezwecke erfasst und von…

Zum Artikel
22. März 2024

Durchführung des CyberRisikoChecks nach DIN SPEC 27076

Gestern habe ich an der ersten Präsenz Schulungsveranstaltung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn teilgenommen. Die Cyber-Risiko-Checks mit der vom BSI den Teilnehmer, die die erforderlichen Qualifikationen haben müssen, zur Verfügung gestellten Software können jetzt losgehen. https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2024/240323_CyberRisikoCheck.html Geplant ist, dass die Prüfung online im Rahmen eines semistrukturierten Interviews durchgeführt. Semistrukturiert soll…

Zum Artikel
22. Feb. 2024

BayLDA kontrolliert die Prüfung von DSFA-Schwellwerten in Unternehmen

Unternehmen in Bayern müssen mal wieder mit einer schriftlichen Prüfung der Landasdatenschutzbehörde BayLDA rechnen. Aktuell führt die Aufsichtsbehörde eine Prüfung der korrekten Bestimmung zur DSFA-Durchführung („DSFA-Schwellwertprüfung“) bei Hochrisikoverarbeitungen in einer schriftlichen Verfahrensprüfungen durch. Nach Angaben des BayLDA werden zufällig ausgewählte Verantwortliche zu den Einträgen im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO) befragt, bei denen die…

Zum Artikel