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Vodafone Italien soll über 12 Millionen Euro Strafe zahlen

30. November 2020

Laut einem auf Heise Online veröffenltichten Artikel hat Vodafone in Italien eine Strafe in Höhe von 12,25 Milionen Euro bekommen. Der Vorwurf, den die Italienische Datenschutzaufsicht dem Telekommunikationsunternehmen gemacht hat war:

  • Unerwünschte Werbeanrufe durch Vodafone oder Firmen aus dem Vermarktungsnetzwerk des Telekommunikationsunternehmens
  • Anforderungen an die Einwilligung der Betroffenen wurden nicht ausreichend beachtet
  • „Schüsselprinzipien“ aus der DSGVO wie „Privacy by Design“ und Nachvollziehbarkeit wunrden nicht befolgt
  • Falscher Umgang mit Kontaktlisten, die Vodafone von Geschäftspartnern und anderen Dritten ohne die erforderliche freie, informierte und ausdrückliche Zustimmung der Nutzer bezogen habe
  • Die Sicherheitsmaßnahmen zur Verwaltung von Kundendaten seien unzureichend gewesen

 

Man kann sehen, dass der Datenschutz zunehmend auch in den anderen europäschen Ländern eine immer wichtigere Rolle spielt. Interessant ist auch, dass hier gerade die Prinzipien Privacy by Design und Nachvollziehbarkeit als Schlüsselprinzipien bezeichnet werden,  wo doch viele Unternehmen mit z.B. der Eingabekontrolle und Datenschutz durch Technikgestaltung allenfalls nebulöse Vorstellungen verbinden dürften.

 

 

 

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