Rechtsanwaltskanzlei Bock
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News zum Thema

Beschäftigtendatenschutz

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2. Aug. 2026

Bewerber können die Speicherung ihrer Daten nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nicht einseitig untersagen

Bundesverwaltungsgericht (Österreich), Erkenntnis vom 08.07.2026, Az. W137 2333649-1/11EAbrufbar unter: https://gesetzefinden.at/judikatur/bvwg/bvwgt_20260708_w137_2333649_1_00 Kurzzusammenfassung Das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) hat entschieden, dass Arbeitgeber Bewerbungsunterlagen nach Abschluss eines Bewerbungsverfahrens weiterhin speichern dürfen, wenn dies zur Abwehr möglicher Rechtsansprüche erforderlich ist. Rechtsgrundlage hierfür ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Besonders bemerkenswert ist die Klarstellung des Gerichts,…

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28. Juli 2026

KI-Einsatz im Unternehmen: Rechtliche Leitplanken, Informationspflichten und Risikoklassen

Der Einsatz von KI im Unternehmen ist längst kein Zukunftsthema mehr. Ob im Personalbereich, im Kundenservice, in der Qualitätssicherung oder bei internen Assistenzsystemen: KI-Anwendungen können Prozesse beschleunigen, Entscheidungen unterstützen und Kosten reduzieren. Zugleich werfen sie erhebliche rechtliche Fragen auf, insbesondere im Beschäftigtendatenschutz, bei Transparenzpflichten, bei generativer KI und unter der KI-Verordnung der EU. Für Unternehmen…

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2. Juni 2026

BYOD: Privatgeräte für die Arbeit nutzen. Was Arbeitgeber beachten müssen

Bring Your Own Device, kurz BYOD, beschreibt die dienstliche Nutzung privater Smartphones, Tablets oder Laptops durch Beschäftigte. Was auf den ersten Blick nach Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit und Kostenvorteilen aussieht, ist rechtlich ein anspruchsvolles Modell, weil sich private Sphäre, Arbeitsrecht, Datenschutz, IT-Sicherheit und betriebliche Kontrollpflichten in einem einzigen Gerät überlagern. Für Arbeitgeber ist deshalb entscheidend: BYOD ist…

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1. Juni 2026

Längerdauernde Ausfallzeiten der Arbeitnehmer und die Frage, ob eine Fortsetzungserkrankung vorliegt

Die  sächsischen Datenschutzbeauftragte Dr. Juliane Hundert hat sich in ihrem aktuelle Tätigkeitsbericht zum Datenschutz für das Jahr 2025 mit der Verarbeitung  von Gesundheitsdaten durch Arbeitgeber beschäftigt. Aus dem Tätigkeitsbericht Datenschutz 2025 der Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten (Seite 108, Abschnitt 2.2.19 „Offenbarung von ärztlichen Diagnosen bei Fortsetzungserkrankungen“) ergibt sich Folgendes: Kernaussagen des sächsischen Datenschutzbeauftragten zu Krankmeldungen…

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20. Feb. 2024

OLG Thüringen: Private E-Mail-Nutzung unterliegt dem Fernmeldegeheimnis

In einem erst kürzlich veröffentlichten Urteil von 2021 (Urteil v. 14.09.2021, Az. 7 U 521/21) beschäftigt sich das OLG Thüringen mit der Frage, ob Arbeitgeber als Telekommunikationsdienstleister anzusehen sind, wenn sie die Privatnutzung von E-Mail auf betrieblicher Infrastruktur gestatten. Dann müssten sie das Fernmeldegeheimnis beachten. Obwohl das Urteil zur Rechtslage vor dem TTDSG ergangen ist,…

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10. Jan. 2024

ArbG Suhl: Unverschlüsselte Mail verstößt gegen die DSGVO​

Das Arbeitsgericht Suhl hat in einer Entscheidung von Dezember 2023 entschieden, dass die von der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geforderte angemessene Sicherheit personenbezogener Daten bei einer unverschlüsselten E-Mail nicht gewährleistet ist. Es gab einem Arbeitnehmer zwar Recht, der von seinem Arbeitgeber schriftlich Auskunft über alle über ihn gespeicherten Daten verlangt und diese unverschlüsselt per E-Mail erhalten hatte.…

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28. Aug. 2023

BAG: Datenschutzbeauftragter und Betriebsratsvorsitzender sind nicht in Personalunion möglich

In dem zu der Frage ergangenen Urteil ging es um einen Fall, wo der Vorsitzende des Betriebsrats gleichzeitig zum Datenschutzbeauftragten bestellt wurde. Die Arbeitgeberin und ihre Tochtergesellschaften widerriefen jedoch die Bestellung aufgrund einer Inkompatibilität der Ämter. Dies erfolgte auf Veranlassung des Thüringer Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Der Betroffene BR klagte dagegen. Die Vorinstanzen gaben…

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22. Juni 2023

Einwilligung erhalt von Arbeitgeber E-Mails auf das private Postfach

Eine Frage, die ich häufiger erhalte ist, ob und unter welchen Voraussetzungen das Unternehmen seine Beschäftigten über ihr privates Postfach kontaktieren darf? Der häufigste Fall ist sicher der Versand von Lohnabrechungen. hier ist das größte Problem aber sicher nicht die Rechtsgrundlage für die Nutzung dieser E-Mail Adresse, sondern z.B. die Frage, wie man die Vertraulichkeit…

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